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Dienstag 27 Juli 2010

Landanschluss für schwimmende Bohr-Plattform

Seit Mitte dieses Monats wird die schwimmende Statoil-Plattform Gjøa, die in der Nordsee vor Schottland Öl und Kondensate fördert, mit Strom vom Festland versorgt.
 
Dafür wurde das Statoil-Angaben zufolge zurzeit längste Stromkabel unter Wasser von Mongstadt, nördlich von Bergen, zur Bohrinsel gelegt. Nach einer aktuellen Untersuchung sollen durch den Landanschluss 210000 Tonnen an CO2-Ausstoß jährlich vermieden werden.

Das 90000 V-Kabel ist 100 km lang und besteht aus einem festen und einem beweglichen Teil. die notwendige Entwicklung des Kabels ist Teil des Gjøa-Projekts. Statoil und Vertragspartner ABB haben mehrere Jahre an der Entwicklung einer Lösung zur Energieversorgung von Land aus gearbeitet, um die Stromerzeugung über Gasturbinen an Bord der Plattformen zu ersetzen.

Quelle: Schiff und Hafen

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